Kalender

Quadriennale Düsseldorf 2014 05. April – 10. August 2014

Ausstellung
Kunst und Alchemie - Das Geheimnis der Verwandlung

05. April - 10. August 2014 // Museum Kunstpalast +
Rebecca Horn, Zen of Ara, 2011 Federn, Motor, Messing, elektronisches Gerät, D: 73 cm © VG Bild-Kunst, Bonn 2014 Privatsammlung, Foto: Karin Weyrich, © Rebecca Horn

Zum ersten Mal in Deutschland stellt eine alle Epochen und Gattungen übergreifende Ausstellung die spannende Verbindung von Kunst und Alchemie in vergangener und heutiger Zeit vor. Alchemisten teilten mit vielen bildenden Künstlern den Wunsch, die Welt zu erforschen und Neues entstehen zu lassen – und das Geheimnis der Verwandlung zu ergründen. Die abwechslungsreich inszenierte Kunstschau präsentiert rund 250 Werke unter anderem von Joseph Beuys, Jan Brueghel d. Ä., Lucas Cranach, Marcel Duchamp, Max Ernst, Hendrick Goltzius, Rebecca Horn, Anish Kapoor, Yves Klein, Sigmar Polke, Neo Rauch, Rembrandt van Rijn, Peter Paul Rubens, David Teniers d. J.. Darüber hinaus gibt es eine Kunst und Wunderkammer mit kuriosen Kostbarkeiten, eine Alchemistenküche sowie eine Sammlung historischer Pigmente.

Ausstellung
Unter der Erde. Von Kafka bis Kippenberger

05. April - 10. August 2014 // Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen K21 Ständehaus +
Christoph Büchel, Terminal, 2000, Projektskizze © Ch. Büchel

Die Verlagerung des Lebensraums unter die Erde – in Bunker, Keller, Höhlen, Grotten, Tunnel – ist ein zentrales Thema, dem sich viele bildende Künstler und Literaten im 20. Jahrhundert gewidmet haben. In der Ausstellung im Untergeschoss des K21 werden die utopischen und antiutopischen Aspekte des Unterirdischen in Zeichnungen, Fotografien, Videos, Skulpturen und begehbaren Installationen vor Augen geführt. So beziehen sich die Kunstwerke auf die Eingänge und Übergänge, den Rückzug und Aufbruch ins Unterirdische, den Bezug des Untergrunds zum Unbewussten und Unheimlichen sowie die Rolle des Bunkers und unterirdische Verteidigungssysteme.

Jeder Besucher der Ausstellung erhält ein Exemplar von Franz Kafkas unvollendeter Erzählung „Der Bau“ (1923/24) als Geschenk, herausgegeben in Kooperation mit dem S. Fischer Verlag und mit Zeichnungen von Roni Horn.

Ausstellung
Zukunftsperspektiven - Zum Beispiel Les Immatériaux

05. April - 10. August 2014 // Kunstverein für die Rheinlande und Westfalen +
Claire Burrus, Sujet à discrétion, 1985 3 Farbfotografien und 3 Postkarten, jede Fotografie 65 x 80 cm; jede Postkarte 4 x 12 cm Postkartentexte: „ANONYME la mer en méditerranée (vue générale) multiple“ „PHILIPPE THOMAS autoportrait (vue de l’esprit) multiple“ „CLAIRE BURRUS autoportrait (vue de l’esprit) pièce unique“ Courtesy Kunstverein für die Rheinlande und Westfalen, Düsseldorf, Claire Burrus und Jan Mot, Brussels/ Mexico City

Die Ausstellung „Les Immatériaux“ im Pariser Centre Pompidou 1985 wurde kontrovers diskutiert. Kuratiert wurde sie von Jean-François Lyotard (1924-1998), der das Philosophieren ins Medium der Ausstellung übersetzen wollte. Heute provozieren Kunstausstellungen nur noch selten – möglicherweise, weil die Kunstvermittlung dem Ausstellungserlebnis vorgezogen wird. „Les Immatériaux“ betrat in vielem Neuland: was die Komplexität des Themas betraf, die Vielfalt der Exponate sowie die sorgsam dramatisierte Präsentationsform. Anhand der damaligen Ausstellung geht der Kunstverein der Frage nach, welche Möglichkeiten im Ausstellen beziehungsweise im Erleben von Ausstellungen liegen und wo die Grenzen kuratorischer Wissensvermittlung sind.

Ausstellung
Pauline M’barek – Der berührte Rand

05. April - 10. August 2014 // KIT - Kunst im Tunnel +
Pauline M’barek, Semiophoren, 2013 Videostill, HD, 14´00 Min, Ton, sw Courtesy the artist

KIT – Kunst im Tunnel zeigt eine Einzelausstellung von Pauline M’barek. Für den Ausstellungsraum entwickelt die Künstlerin eine mehrteilige, auf die besondere Architektur des KIT zugeschnittene Rauminstallation, die sich in Form von Lichtprojektionen, Videos und Objekten mit Begrenzungen und ihren Berührungspunkten auseinandersetzt. Eine zentrale Rolle spielt dabei die Erfahrung der Welt durch die Sinne. Schon beim Eintreten wird der Besucher aus seinem selbstverständlichen, alltäglichen Empfinden herausgehoben und aufgenommen von einer Umgebung, in der ihn Schwellen statt Grenzen erwarten. Pauline M’barek lässt ihn teilnehmen an optischen, materiellen und konzeptuellen Umstülpungen und Umkehrungen von Körpern und Verhältnissen. Die Ausstellung gleicht einem Parcours, der von einer weißen Linie durchzogen wird, die als Klammer für die einzelnen Arbeiten dient.

Ausstellung
Smart New World

05. April - 10. August 2014 // Kunsthalle Düsseldorf +
INS-Erklärung zur Uneigentlichkeit, Tate Britain, London 2009 © 2014 Richard Eaton/Tate, courtesy of International Necronautical Society, Foto: INS Department of Propaganda

In der digitalen Gesellschaft sind Informationen zum Rohstoff geworden und die Menschen zum konsumierenden Datenpaket. Dabei wird jede unserer Spuren aufgezeichnet, ob wir wollen oder nicht. Die Ausstellung „Smart New World“ untersucht die Auswirkungen des „Datenkapitalismus“ auf unser Leben. Dazu gehören die permanente Überwachung jedes Einzelnen ebenso wie die Verschiebung der Grenze zwischen Privatheit und Öffentlichkeit. Aber auch Fragen nach Macht und Zensur im Internet und einer demokratischen Verteilung von Wissen. Die Schau versammelt Arbeiten von rund 15 internationalen Künstlerinnen und Künstlern einer jüngeren Generation, welche die rasanten technologischen Entwicklungen der digitalen Welt nicht nur als Inspiration für ihre Bildwelt oder als formalen Referenzrahmen nutzen, sondern vor allem deren kulturelle, gesellschaftliche und politische Dimension reflektieren.

Ausstellung
Visionen und Alpträume – Die Stadt der Zukunft im Film

05. April - 10. August 2014 // Filmmuseum Düsseldorf +
Metropolis, 1927 (Fritz Lang) Erich Kettelhut für Metropolis (1927, Fritz Lang) Stiftung Deutsche Kinemathek, Berlin, © 2014 Transit Film, Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung

Das Filmmuseum Düsseldorf zeichnet mit seiner Ausstellung nach, wie sich der Blick in die Zukunft und seine Umsetzung im Film in den letzten 100 Jahren gewandelt haben. Das immer aktuelle Thema „Stadt der Zukunft“ wird zugleich aus dem Blickwinkel der Filmkunst, aber auch der Architektur und Technik behandelt. Es wird der Frage nachgegangen, inwiefern architektonische Visionen und Zukunftsbilder der klassischen Künste die Filmbilder beeinflusst haben. Anhand von Großprojektionen diverser Filmausschnitte, aber auch von nachgebauten Filmsets wird ein spannender, visuell eindrucksvoller Bogen von den 1920er-Jahren bis heute gezogen. Begleitet wird die Ausstellung durch eine umfassende Filmreihe in der „Black Box“, dem Kino des Filmmuseums, sowie durch thematische Einführungen und Vorträge.

Ausstellung
NUMBER EIGHT: STURTEVANT

05. April - 10. August 2014 // Julia Stoschek Collection +
STURTEVANT, Elastic Tango, 2010 Videoinstallation, 12 Min., Farbe, Ton Installationsansicht aus der Ausstellung STURTEVANT „IMAGE OVER IMAGE“ (17.11.2012–20.01.2013) in der Kunsthalle Zürich © 2014 STURTEVANT

Im Rahmen der Quadriennale Düsseldorf 2014 wird die JULIA STOSCHEK COLLECTION erstmals eine Einzelpräsentation der in Paris lebenden US-amerikanischen Künstlerin STURTEVANT (geboren 1930 in Lakewood, Ohio, gestorben 2014 in Paris). STURTEVANT ist eine der bedeutendsten, wegweisendsten Künstlerinnen unserer Zeit. Seit ihrer ersten Ausstellung 1965 in der Bianchini Gallery in New York hinterfragt STURTEVANT durch die Wiederholung von Kunstwerken und Konzepten anderer Künstler den Zweck, die Autonomie und die Autorenschaft von Kunst.

Ausstellung
The Invisible Force Behind. Materialität in der Medienkunst

05. April - 10. August 2014 // imai - inter media art institute +
Michael Bielicky / Kamila B. Richter Why don’t we, Installation (Detail), 2013, © 2014 Michael Bielicky / Kamila B. Richter

Die Gruppenausstellung versammelt im NRW-Forum Düsseldorf vier raumgreifende Medienkunst Installationen von Michael Bielicky / Kamila B. Richter, Lutz Mommartz, Jill Scott und Agnes Meyer-Brandis sowie Videoarbeiten aus dem imai-Archiv. Im Ehrenhof ist zudem in den Abendstunden die Lichtkunst-Projektion „Reflecting Light“ der Berliner Künstler Holger Mader und Heike Wiermann zu sehen. Die ausgewählten Werke werfen die Frage nach der Zukunft ihres Materials auf. Ihre Materialität basiert auf technologisch aufbereiteten – und manches Mal nicht lokalisierbaren – Informationsquellen und dehnt sich aus auf Visualisierungen von intensiv wahrnehmbaren Wissens-, Kommunikations- und Projektionsräumen. Weitere teilnehmende Künstlerinnen und Künstler sind Alexander Hahn, Gary Hill, Van McElwee, Elsa Stansfield / Madelon Hooykaas, Steina und Woody Vasulka.

Ausstellung
Backdoor Fantasies - Urbane Atmosphären im Spiegel der Kunst

05. April - 10. August 2014 // KAI 10 | Arthena Foundation +
Jean-Pascal Flavien, Double space / Los Angeles, 1999, Los Angeles Models, Foto: Jean-Pascal Flavien, Courtesy Galerie Catherine Bastide

Die Ausstellung ist im KAI 10, im öffentlichen Areal des Medienhafens Düsseldorf sowie in Büro- und Hotelräumen zu sehen. Statt auf den direkten Ortsbezug setzt das Projekt auf überraschende Konfrontationen und die Erforschung subtiler emotionaler Qualitäten. Bereits existierende und neu entstehende Werke internationaler Künstlerinnen und Künstler dienen gleichsam als Sonden, die aufspüren, was bei der Neugestaltung urbaner Areale unter den Teppich der offiziellen Stadtplanung gekehrt wird.

Ausstellung
Ton. Ein Aufruf - Keramische Plastik und Baukeramik 1910 - 1930

05. April - 10. August 2014 // Hetjens-Museum / Deutsches Keramikmuseum +
Keramischer Bauschmuck am Phoenix-Haus in Düsseldorf, Entwurf Ludwig Gies, Fertigstellung 1926 Foto: Dr. Sally Schöne

1917 verfasste der Bildhauer Paul Rudolf Henning ein „Tonmanifest“, indem er zu einer intensiveren Auseinandersetzung mit dem Material Ton aufrief. Durch das Formen mit der Hand sei eine unmittelbare Umsetzung gestalterischer Ideen möglich, und Henning sah in dem Material nicht nur ein Potenzial für originäre „durchgeistigte“ Plastiken, sondern verstand Ton auch als Baumaterial der Zukunft. Mit farbig glasierter Keramik sollte die Menschheit von dem „tötenden Grau-in-Grau der Städte“ erlöst werden. Tatsächlich erlangte Ton als Werkstoff seit 1910 eine verstärkte Bedeutung. Reformfreudige Architekten interpretierten die traditionelle Backsteinarchitektur neu, und farbig glasierter Keramikschmuck fand zur Belebung von Gebäudefassaden zunehmend Verwendung. Die Ausstellung thematisiert die vielfältige Nutzung von Ton für Architektur und Plastik im Zeitraum 1910 bis 1930.

Ausstellung
Otto Piene – Light and Air

05. April - 10. August 2014 // Langen Foundation +
LUFTPROJEKT, Sky Event mit der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste, Karlsruhe, auf dem Tontaubenschießplatz des US Luftwaffenstützpunktes, Karlsruhe, 28. Juli 1968, Foto: Pe Wolf

Mit einer Ausstellung von Otto Piene (geb. 1928) beteiligt sich die Langen Foundation an der Quadriennale Düsseldorf 2014. Der Fokus der Schau liegt auf seinen zwei zentralen Medien Licht und Luft: den „Inflatables“ sowie einer seiner den Raum definierenden Lichtinstallationen. Den Höhepunkt der Präsentation bildet ein „Sky Event“ am 15. Juni. Dabei werden unter Mithilfe zahlreicher Menschen den ganzen Tag lang immer wieder neue und andere mit Helium gefüllte Skulpturen in den Himmel aufsteigen. Charakteristisch für Pienes Werk ist die Nutzung elementarer Kräfte der Natur und neuester Technologien sowie eine soziale Dimension, die vor allem im kollektiven Erleben und in der gemeinschaftlichen Aktion zum Ausdruck kommt. Dabei ist die „Reharmonisierung des Verhältnisses zwischen Mensch und Natur“ bis heute ein zentrales Anliegen seiner Arbeit und wird auch seine Ausstellung in der Langen Foundation auszeichnen.

Ausstellung
Auf der Spur der Erfindung – Bildhauer zeichnen

05. April - 10. August 2014 // Akademie-Galerie - Die Neue Sammlung +
Markus Lüpertz Ohne Titel (Herkules), 2010 Wachskreide auf Aquarell auf Papier 42 x 29,5 cm © VG Bild-Kunst, Bonn 2012 Courtesy Galerie Michael Werner Märkisch Wilmersdorf, Köln & New York

Die Sammlung der Akademie-Galerie umfasst unter anderem Werkzeichnungen von Bildhauern der Kunstakademie. Die Ausstellung zeigt eine Auswahl dieser Skizzen – und macht damit den Schaffensprozess nachvollziehbar: von der ersten Idee bis zur in die Zukunft weisenden Umsetzung des Entwurfs. Außer den Künstlerinnen und Künstlern der Akademie wie Tony Cragg oder Rosemarie Trockel bezieht die Ausstellung Positionen vier weiterer Künstler ein: Henry Moore, Germaine Richier, Hans Uhlmann und Fred Sandback.

Begleitprogramm
Elisabeths Garten

5. April - 10. August 2014 // Stiftung Schloß und Park Benrath +
© Stiftung Schloß und Park Benrath

Urban Gardening erfährt nicht nur angesichts von Lebensmittelskandalen eine Renaissance. Anlässlich der Quadriennale Düsseldorf 2014 legt das Museum für Europäische Gartenkunst und Naturkundemuseum der Stiftung Schloss und Park Benrath vier städtische Gärten in der nordrhein-westfälischen Landeshauptstadt an. Das Projekt „Elisabeths Garten“ zeigt, wie die Stadt in Zukunft als Ort einer dezentralen, gemeinschaftlichen und selbstbestimmten Lebensmittelproduktion an Bedeutung gewinnt. Jeder kann mitmachen: Die Gärten stehen Schulklassen ebenso offen wie Nachbarn. Am 19. Juli wird die Berliner Künstlerin Stephanie Senge im Ehrenhof des Museums Kunstpalast ein „Konsum-Mandala von und für Düsseldorf“ anlegen. Und: Man kann sich sein eigenes Beet für den Balkon sogar online bestellen.

Weitere Informationen finden Sie unter: www.elisabethsgarten.de

Begleitprogramm
Lichtinstallation Reflecting Light (2014)

05. April - 10. August 2014 // Museum Kunstpalast +
Holger Mader und Heike Wiermann, Lichtkunstprojektion „Reflecting Light“ im Ehrenhof, 2014 Visualisierung/ Animation © Mader Wiermann, 2014

Holger Mader / Heike Wiermann
Die Stiftung imai – inter media art institute wird im Rahmen ihrer Ausstellung das Lichtkunst-Projekt „Reflecting Light“ der Berliner Medienkünstler Holger Mader und Heike Wiermann im Ehrenhof realisieren. Während der Quadriennale Düsseldorf 2014 ist die Projektion auf den Belvedere-Fenstern des Museum Kunstpalast täglich nach Einbruch der Dunkelheit für zwei Stunden sichtbar. Elemente der Gebäudearchitektur und deren Umgebung werden in virtuellen Bildern verarbeitet und in neue räumliche und inhaltliche Zusammenhänge gestellt. Der simulierte Raum im Lichtbild und der reale Raum werden zeitweise miteinander verschmelzen und interagieren, sodass bei den Betrachtern die Wahrnehmung des Bekannten und Vertrauten auf die Probe gestellt wird.

Begleitprogramm
Sky Event

Samstag 09.08.2014, ab 16.00 Uhr // Langen Foundation +
SKY LEI, Waikiki Sky Event, Kapiolani Park, Honolulu, Hawaii, USA, 19. September 1970, Foto: Nan Rosenthal

Im Rahmen der Ausstellung “ Otto Piene – Inflatables und Sky Event” findet mit dem Sky Event ein einmaliges Ererignis statt. Dabei werden unter Beteiligung und Mithilfe zahlreicher Menschen den ganzen Tag lang immer wieder neue und andere mit Helium oder Luft gefüllte Skulpturen an den Himmel aufsteigen. Charakteristisch für Pienes Werk ist die Nutzung elementarer Kräfte der Natur und neuester Technologien. Wichtig ist dem Künstler zusätzlich eine soziale Dimension, die vor allem im kollektiven Erleben und in der gemeinschaftlichen Aktion – etwa bei seinen „Sky Events“ – zum Ausdruck kommt.

Weitere Informationen finden Sie hier

Begleitprogramm
V for Vendetta

Samstag 09.08.2014, 17.30 Uhr // Filmmuseum Düsseldorf +

Filmvorstellung
Black Box, Schulstr. 4

Sonderveranstaltung
QuadriFINALE Teil 1

Samstag, 9. August 2014, 16 bis 24 Uhr // Langen Foundation +

Um 16.00 Uhr startet das Programm mit dem Sky Event von Otto Piene. Die himmlische Kunstaktion bildet den Höhepunkt der Quadriennale-Ausstellung Otto Piene – Light and Air der Langen Foundation.

Von 16.00 bis 19.30 Uhr und von 21.30 bis 24.00 Uhr veranschaulicht das Videoscreening „Geisterstädte – Utopie – Architektur“ mit Arbeiten von Loretta Fahrenholz, Cyprien Gaillard oder Tobias Zielony das vielschichtige Beziehungsgeflecht.

Ab 20.00 Uhr folgt Düsseldorfer Avantgarde-Musik der Extraklasse: das Live-Konzert Abandoned City von Volker Bertelmann alias Hauschka. Der deutsche Komponist und Pianist präsentiert sein neues Album, auf dem er Stimmungen von „Geisterstädten“ mit seinem präparierten Piano einfängt.

Das Ticket für das Live-Konzert „Abandoned City“ von Hauschka kostet 15 Euro und ist ab sofort im Quadriennale-Infozentrum im NRW-Forum Düsseldorf (Ehrenhof 2, Düsseldorf), in KAI 10 | Arthena Foundation (Kaistraße 10, Düsseldorf), in der Julia Stoschek Collection (Schanzenstraße 54, Düsseldorf) und in der Langen Foundation (Raketenstation Hombroich 1, Neuss) erhältlich.

Begleitprogramm
Videoscreening und Live-Konzert von Hauschka „Abandoned City“

Samstag, 9. August 2014, 20.00 Uhr // Raketenstation Hombroich +

Der deutsche Komponist und Pianist Volker Bertelmann alias Hauschka wird auf einem Live-Konzert sein neues Album „Abandoned City“ präsentieren. Hauschka fängt darauf Stimmungen von „Geisterstädten“ mit seinem präparierten Piano musikalisch ein. Als Vorlagen dienten ihm Bilder und Geschichten von Orten, die von ihren Bewohnern aufgrund von Naturkatastrophen oder architektonischen Fehlplanungen verlassen wurden.

Samstag, 9. August 2014, 20 Uhr; Raketenstation Hombroich 4, Neuss
(Abraham-Gebäude); Eintritt 15 Euro

Für das Konzert startet bereits jetzt der Kartenvorverkauf. Das Ticket kostet 15 Euro und ist im Quadriennale-Infozentrum im NRW-Forum Düsseldorf (Ehrenhof 2, Düsseldorf), in KAI 10 | Arthena Foundation (Kaistraße 10, Düsseldorf), in der Julia Stoschek Collection (Schanzenstraße 54, Düsseldorf) und in der Langen Foundation (Raketenstation Hombroich 1, Neuss) erhältlich.

Begleitprogramm
Ode an das Büdchen

Samstag, 9. August 2014, 19.30 Uhr // +
Foto: ASPHALT Festival Düsseldorf

Eine Stadtführung
In Zeiten von gigantomanischen Konsumtempeln auf der einen und dem anonymen Einkauf im Internet auf der anderen Seite wirkt das Büdchen um die Ecke wie ein Anachronismus. Tante-Emma-Läden sind ausgestorben, doch die Kioskkultur in Düsseldorf ist (noch?) sehr vielfältig. Das Büdchen ist die interkulturelle Begegnungsstätte schlechthin, es ist ein Stück Öffentlichkeit – ein Barometer der Befindlichkeiten. Wird sich die Büdchenkultur ewig behaupten, sich ständig neu erfinden, über das Morgen hinaus? In einer inszenierten Tour quer durch die Stadt wird hinter die Kulissen Düsseldorfer Büdchen geblickt. Die dramatische Erkundung verläuft zu Fuß und per Bus.

Informationen zum Startpunkt erhalten Sie mit Erhalt des Tickets.

Weitere Informationen finden Sie hier

Eine Produktion des Theaterkollektivs per.Vers für die Quadriennale Düsseldorf 2014, in Kooperation mit dem ASPHALT Festival Düsseldorf 2014.